Chemie-versuch: Verbranntes Magnesium in Wasser geben
Material
Brenner, Arbeitsplatte, Tiegelzange, 3-4 cm langes Magnesiumband, Petrischale, Indikator, Schutzbrille
Versuchsanleitung
Zuerst füllt man Wasser in die Petrischale und gibt ein paar Tropfen Indikator dazu.
Nachdem man das Magnesium in der Brennerflamme verbrannt hat (siehe Versuch: Magnesium verbrennen),
lässt man es über dem Wasser abkühlen und gibt es dann in die Petrischale.
Bilder
Beobachtung
Der Universalikator färbt sich im Wasser grün, was bedeuted, dass die Mischung neutral ist.
Wenn man das Magnesium hinein fallen lässt färbt sich die Mischung türkis.
Erklärung
Gibt man in das Indikator-Wasser Magnesiumoxid hinzu, färbt es sich türkis, weil eine Magnesiumlauge entsteht.
Mit dem sogenannten pH-Wert kann man bestimmen, ob es sich um eine Lauge/Säure oder um eine neutrale Flüssigkeit handelt.
- Ist der Ph-Wert kleienr als 7, so handelt es sich um eine Säure. Säuren sind meistens dunkelrot, hellrot oder gelb.
- Ist der Ph-Wert genau 7, so handelt es sich um eine neutrale, grüne Flüssigkeit.
- Ist der Ph-Wert größer als 7, so handelt es sich um eine Lauge. Laugen sind meistens türkis, blau oder dunkelblau.
Beispiele für Säuren sind Essig oder Zitrusfrüchte.
Je dunkler eine Flüssigkeit ist, desto aggressiver/giftiger ist sie.
Je heller eine Flüssigkeit ist, desto harmloser ist sie.
Reaktionsgleichung
Allgemein:
Metalle | + | Sauerstoff | + | Wasser | --> | Laugen |
Versuch:
Magnesium | + | Sauerstoff | --> | Magnesumoxid (Magnesia) |
2 Mg | + | O2 | --> | 2MgO |
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+ |
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--> |
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Magnesiumoxid (Magnesia) | + | Wasser | --> | Magnesiumlauge |
MgO | + | H20 | --> | Mg(OH)2 |
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+ |
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--> |
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Weitere Laugen:
Natrium | + | Sauerstoff | + | Wasser | --> | Natriumlauge (Natronlauge) |
Calcium | + | Sauerstoff | + | Wasser | --> | Calciumlauge |
Metalloxide sind immmer pulvrig; gibt man sie in Wasser entsteht eine Lauge.
Zusatzfragen
1. Was passiert, wenn man Nichtmetalle wie Kohlenstoff, Schwefel oder Stickstoff an der Luft vverbrennt und in Wasser gibt?
- Wenn man Nichtmetalle an der Luft verbrennt und dann in Wasser gibt, entsteht eine Säure; bei Metallen eine Lauge.
2. Wie wirkt Lauge/Säure auf der Haut?
Lauge:
Es verflüssigt das Gewebe und dringt somit tief ein.
Darum können tiefer liegende Gewebeschichten wie Muskeln und Fettgewebe ebenfalls angegriffen werden.
Säuren:
Es kommt schon an der Oberflläche zur Zerstörung des Gewebes und dadurch zur Schorfbildung (Krusten).
Dieser Vorgang ist zwar unangenehm, verhindert aber im Allgemeinen das weitere Eindringen der ätzenden Substanz in die Muskulatur,
wodurch die Verätzung auf diejenige Hautstelle beschränkt bleibt, wo die Säure berührt hat.